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Diary...oder worksen




(Szene 1)
Er hatte einen starken Charakter und große braune Augen die nicht viel Preis gaben.
Er war ein bisschen zu klein geraten und seine Jugend hatte hässliche Wachstumsstreifen an seinen Achseln und Hüften hinterlassen. Sein Gesicht war weder markant noch schwammig, siene langen Wimpern unterstrichen die aufrichtigkeit die seine Augen ausdrückten. Er hatte weiße, schöne Zähne und wunderschöne Lippen. Seine Lippen waren üppig und weich, aber gerade so üppig und weich, dass man es leicht vergaß und es so immer wieder aufs Neue feststellen konnte. Seine Oberlippe hatte eine besondere Form und blieb manchmal, wenn sie trocken waren fast sogar ein bisschen vulgär über der Unterlippe hängen, was sie für mich shcließlich zu seiner Marke werden ließ.

(Szene 2)
Seine Augen waren hart, seine Sprache überlegt, doch sein Blick so weich. Er gab mir Hoffnung auf ein Herz, dass da irgendwo sein musste.
Der Blick war so weich, so voller Bitte und Seele, dass er einen alles vergessen machen ließ, aller Schmerz vergeben war. Seine Worte sind klar und deutlich, fest gesprochen, überlassen nichts dem Zufall - für mich. Es kribbelt auch heute noch überall wenn ich einige von ihnen lese. - Womit meine Glücksnuß recht behalten hätte - auf angenehmere Weise als ich befürchtet hatte.
19.10.09 00:54


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Sinnlichkeit

Ich möchte, dass er da ist und mich in seine Arme nimmt, ich möchte gern, dass er da ist und mich umarmt.
Ich möchte seine Haut spüren und seinen Atem.
Ich möchte seinen warmen Körper spüren, und dass er mich berührt. Ich möchte einfach mit ihm so dastehen, und wissen, dass da keine andere Frau ist, die er betrügen muss, um bei mir zu sein. Ich will, dass er mich umarmt und meine Hand nimmt. Einfach, dass wir nur zusammen so dastehen und später gemeinsam ins Haus gehen.


Ich muss an ihn denken und wie wir da standen. Wie wir uns unbeholfen die Hände hielten und nicht die sein konnten die wir sein könnten.
13.9.09 16:25


Christina Vicky Barcelona (Woody Allen)

Christina: wenn ich euch zusammen sehe ist es so offensichtlich für mich, dass du und Juan Antonio euch immernoch liebt.

Maria Elena: Wir werden, wir werden uns immer lieben, auf ewig. Aber es funktioniert nicht. Deshalb wird es auch immer romantisch sein, weil es nie ganz und gar vollkommen sein kann.
(...)
wir haben uns so viel Schmerz und Leid zugefügt. Ohne dich wäre das hier gar nicht möglich.(...)als es zu Ende ging nicht, nein, aber ich muss sagen, langsam kommen diese Gefühle zurück.
(...)
wir sind füreinander bestimmt; und sind es doch nicht.

Christina stetze ihre Suche fort, lediglich wissend, was sie nicht wollte
13.9.09 16:22


090427

Er ging um den Tisch an dem sie saß und legte seine Hand auf ihre, sie hörte auf mit dem was sie gerade tat. Sie schaute zu ihm auf und sah ihn fragend an. Daraufhin lächelte er wissend und beudeutete ihr auf den Bildschirm zu schauen der an der Wand links von ihnen hing.
Ein Bild von zwei virtualisierten Dioden war zu sehen. Die beiden Ovale leuchteten in einem helleren blau als der Hintergrund und während sie sich aufeinander zubewegten wurde klar, dass die Grafik eine Identität bedeutete.
Verdammt, sie war sich so unsicher. In der letzen Zeit hatte er ihr die kalte Schulter gezeigt und sie kaum bemerkt.
Was wollte er ihr zeigen? Dass sie füreinander geschaffen waren? Oder waren sie Geschwister? Seine Zeichen waren uneindeutig.
Beides waren in dieser Zeit gleichermaßen möglich, wo doch alles so unsicher war.
Sie schrak aus ihren Gedanken und sah auf seine Hand, die ihre immernoch umschloss und spürte auch das warme Gefühl, das in ihr aufstieg. Sie musste lächeln, zwang sich jedoch kontrolliert zu bleiben und stand auf.

So viele Fragen in ihrem Kopf. Die Situation kam ihr bekannt vor. Warum warum warum? Warum bist du so kalt? Warum siehst du mich nicht? Und, warum jetzt doch?

Später, als sie aufwachte konnte sie sich nicht mehr daran erinnern, welche Fragen sie ihm gestellt hatte.
Sie wusste noch, dass sie davon gehastet waren und er ihr gesagt hatte, "ich sehe so aus, kleide mich so, weil wir Geld haben, ich bin hier hergekommen und wollte wahrgenommen werden als einer von euch - ich habe mir alles gekauft und hatte gar keine Ahnung. Da wo ich herkomme, ist meine Familie sehr einflussreich. Sie sind Könige, ich bin ein Prinz."
Sie hatte alles gehört was er gesagt hatte, auch, dass er wollte, dass sie seine Prinzessin sei, aber sie hatte nicht verstanden, was mit all den anderen Umständen geschehen war.
Sie war so schön gewesen, er hatte sie fest bei sich gehalten und als sie wieder zu Atem gekommen waren hatte er sie geküsst.
28.4.09 18:11


april

ich habe eine neues Spielzeug, leider bin ich auch damit, mal wieder, nicht zufrieden.
Wie wird das, sollte ich mal Mutter werden?
"Was? Das mein Kind? Niemals, guck dir doch mal an wie das aussieht! Und das funktioniert ja nichtmal richtig, und! es quietscht." Oh mann.
Ich bin scheußlich.

Ich hab Launen, üble Launen. Aber was viel schlimmer ist, ist, dass ich sie überhaupt nicht im Griff habe.
Ich will schreien, Sachen kaputt machen, mich auspauern, tanzen, singen, brüllen und weinen. Zu allem fehlt mir das können oder die Kraft, also bleibt nur das Weinen und die Enttäuschung über mein Versagen über das Versagen von anderen.

"Du musst auch mal loslassen können und nachgeben"
"Aber ich darf doch nicht nachlässig werden"
"Das muss es doch nicht bedeuten"

Es war richtig, ihn anzurufen und mit ihm zu reden.
Ich glaube, er weiß wie es ist so unendlich traurig zu sein und er ist der einzige der nicht sagen wird "ich versteh dich". Er ist der, der übersieht, dass ich schwach bin und dass ich scheußlich bin und Sachen nicht kann. Ich kann weinen und mit ihm reden und er erzählt mir von Musik und davon was für neue Programme und Dinge er kennt. Das bedeutet nicht, dass er nicht hört wie traurig ich bin und wie zerissen und wie sehr mir mein Herz weh tut. Aber er ist stärker als ich, viel viel stärker und weiß, dass ich auch stark bin.

Die Musik, die jetzt durch meine Kopfhörer dringt und der Wein an dem ich nippe beruhigen mich, ich atme durch und muss Husten, weil ich noch nicht wieder ganz gesund bin. Ich bin so unendlich müde, ich habe einen Weg gefunden mich in 2 Minuten von abartig-müde-und-bunt in wach-und-glatt zu schminken.
Ich rede zu wenig, aber ich will gar nicht reden. Wieder zu schreiben, war einer der Besten Einfälle seit langem. Marshall ist super.

Ich sehe mich selber durch eine so rosarote Brille, so romantisch, ich finde mich trotzdem nicht mild und schutzlos, aber ich will behütet werden und geschützt. Ich will nicht vertrauen, das kann ich nicht. Immer mehr wird mir bewusst, wie wenig ich anderen vertraue und wie sehr ich unter die Lupe nehme, was andere tun. Ich bin ein großer Kritiker, aber kein großer Könner, vor allen Dingen kein Gönner.

Ich will nichts ankündigen, dass sich alles bessert, oder, dass ich JETZT anfange. Ich will nur wieder schreiben.
15.4.09 23:40


schon ein bisschen her...

Normalerweise hätte ich die erste Viertelstunde damit zugebracht die Leute in Reihe 12 zu hassen, weil sie die Plätze hatten die ich früher am Abend reserviert hatte (wir aber zu spät dran waren wir also das Recht auf die Plätze verloren hatten und die Schuld auch eigentlich gar nicht in Reihe 12 lag).
Ich hasste heute Abend niemanden.
Ich lächelte und wunderte mich,
und schüttelte den Kopf,
nahm tief Luft und argumentierte kühl,
und lächelte!
Überhaupt atme ich häufiger durch und schaffe es manchmal auch mehr zu lächeln.
Nur Zeit fehlt mir und ich verschiebe viel und auch jetzt ist es spät und vor morgen muss ich noch schlafen.
27.11.08 23:22


Ich erzählte ihm davon, dass wir uns Briefe schreiben, er entgegnete mir, dass das schön sei.
Ich hatte erwartet, dass er mir vorrechnen würde, wie viel kostengünstiger E-Mails seien.
Mich verblüffte, dass er es nicht tat und mir die Romantik ließ.
27.11.08 23:24


If it kills me



"how long can i
go on like this
whishing to kiss you

before i rightly explode"


jason mraz
9.10.08 20:21


Er dreht ihr Locken ins Haar als sie sich zu ihm umdreht, "weißt du, dass ich da nicht mehr dran geglaubt habe?" er antwortet, indem er ihr über die Lippen streicht und lächelt sie durch seine blitzeblauen Augen an.
Sie schließt die Lider und atmet seinen guten Duft.
Sie hatte nicht mehr daran geglaubt, es sich niemals so schön erträumt.
5.10.08 11:47


"Dafür liebe ich Paris", sagte sie zu ihm, als sie durch die Unterführung gingen und eine Ziehharmonikaspielerin passierten, "in Paris ist Musik, irgendwer spielt immer in den Unterführungen, das ist dort wirklich so!"
Eigentlich wusste sie es in Wirklichkeit gar nicht sicher, wollte es aber gerne glauben, weil ihr die Idee davon gut gefiel.

Er wusste, dass nur in München Musik lief, aber er blieb höflich und behielt es für sich.
21.9.08 18:45


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