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Diary...oder worksen




"ich hab mich beim tanzen verliebt."
"schonwieder?"

mist.
18.9.08 22:09


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heute war ein scheiß tag

es war echt beschissen.
also, irgendwie lief es ok und gut aber es war zu schwül und ich hab was gegessen das ich nicht vertrage. ich fühle mich dick und untrainiert und nicht fit.
außerdem trinke ich viel zu wenig und mir geistern sachen im kopf rum die ich nicht einordnen kann.

aufgrund einer aktion vom letzten wochenende schwirrt mir h. nicht mehr so im kopf rum, aber er ist noch da.. ist nicht aus das neue thema.
war ja klar, dass ich mich mit so nem scheiß nicht in ruhe lasse, selbst wenn ich endlich die chance hab die alte scheiße sein zu lassen. jetzt gibts neue scheiße, auf dem silbertablett!

langsam gehen mir die bezeichnungen aus... wie soll ich ihn betiteln?
ich nenne ihn "k.".
"k" ist meine aktion von letzter woche. wir verstehen uns gut, wir denken und sprechen zusammen, liegen rum, frühstücken, halten usn gegenseitig ein bisschen. das ist echt irgendwie gut, also war gut am wochenende. gestern und heute war komisch, weil ich ja direkt los musste und es abends ziemlich verhalten war.
jetzt würde ich gerne das treffen mit meinem bekannten absagen, um mich mit k. zu treffen und noch mit ihm rumzuliegen und zu labern oder zu schlafen, aber das wäre nicht fair.. aber es wäre entspannender. ich glaube er würde auch kommen. ich weiß nur nicht, ob ich ihm mittelfristig damit weh tue .. und nicht nur ihm.

ich zieh jetzt meine klebrige enge hose aus und schmeiß mich in was bequemes, räum hier noch ein bisschen auf und gucke dass ich n bisschen fitter aussehe... finde mich ja selber ganz ätzend beim in spiegel gucken!

HEUTE IST SCHEISSE SCHEISSE SCHEISSE!
obwohl es beim arbeiten eigentlich echt ok war und ich was zu tun hatte hat mir das heut auch nicht geholfen.
wahrscheinlich war es das essen heute mittag das ich nicht vertragen habe.
vielleicht hatte ich mich aber auch einfach an k.s anwesenheit gewöhnt und hätte ihn gerne erwartet als ich heimgekommen bin.

vielleicht biege ichs ja noch.
ich denke das tu ich.
11.9.08 18:07


auch wenn ich mich ein bisschen selbstherrlich finde,

finde ich, dass mein kommentar den ich kassiopeia hinzugefügt habe (bin nicht sicher ob es funktioniert hat), auch hierhin gehört, für dich und euch.



mmmh!

das mit dem schlafsack, auf dem feld und der himmel und die sonne und die gräser und die warme luft. freiheit.

ich hab mich heute abend frei gefühlt, ich wollte dir das sagen, will es teilen. ich fühle mich, als würde ich mich entfalten -dürfen, endlich. frei, frei fei.
so weit wie der strand und die felder und der himmel blau ist.
ein lächeln für dich und den abend

gute nacht
3.9.08 00:14


alles neue macht der august



Ich sitze in der Sonne auf einer Bank in einer neuen Stadt, meiner neuen Stadt.
Um mich herum gibt es Brunnen und irgendwo weiter hinten Macht ein Partybus Musik.
Ich trage mein Lieblingssommerkleid.
Viele Leute sind unterwegs und genießen den wunderschönen Tag.

Ich habe jemanden kennengelernt. Er ist groß, stark und ruhig. Ich mag seinen Blick, sein Lächeln. Es war aufregend zu tanzen, noch aufregender zu sehen wie gut es funktioniert. Er ist zielstrebig und zuverlässig, aber ich kann noch nicht einschätzen, wie sehr er sich selbst bewusst ist.
In meinen Gedanken habe ich schon alle Situationen um ein hundertfaches und noch sehr viel weiter gesponnen. Die Versuchung war groß.
Aber ich zwinge mich langsamer zu machen - nichts zu überstürzen, mich nicht selbst umzustürzen...
je mehr ich mich bremse und besinnen will, desto wilder sprudeln meine Gedanken und rauschen auf mich zu.
Ich will mich fallen lassen, alles hergeben, alles loslassen.
Ich stelle ihn mir vor, wie er auf mich zukommt und mir sagt, dass er mich mag, mich in seine Arme schließt und hält und hält.
Er darf meinen Kopf anfassen wenn er will. Er darf bei mir sein, bitte sei da, ganz nah.



Ich höre "speechless"

"(...)You leave me speechless
You leave me breathless
The way you look at me
You manage to disarm me
My soul is shining through
I can't help but surrender
My everything to you
31.8.08 13:05


plus des mes rêves



vom 25.02.2008

Heute Nacht war er wieder da. Ich habe ihn lange nicht gesehen und dachte seine Besuche blieben nun für immer aus.
Was bedeutet er? Ist er meine Hoffnung? Mein Glaube? Der Funken, der mich kämpfen lässt?
Ich denke nicht, dass seine Gestalt in meinen Träumen ihn selbst verkörpert, aber trotzdem kann ich es nicht sicher sagen.
Aber in der Nacht war er da, obwohl er so lange weg war und mit ihm kam alles wieder. Die Enttäuschung, die Schuld. Seine Vorwurfsvollen Blicke die mich treffen und schmerzen, die ganz weich sind. Er tut mir so leid.
Wieder die Fragen in seinen Augen, "Warum hast du es zugelassen? Wieso ist es so weit gekommen?"
Aber er stellt sie nicht, klagt mich nur schweigend an.
Mein Mann ist bei uns, trotzdem nimmt er hinter seinem Rücken meine Hand, bringt mich in Versuchung, nimmt mich wieder zu sich. Er ist zu stark, hat zu viel Macht über mich.

Ich bin traurig, weil ich mir so unsicher über mich bin. Wer ist er für mich, was bedeutet er.
Ist er ein Teil von mir der sich verraten fühlt oder ist er etwas Fremdes vor dem ich mich bewahren muss?
Geht es darum "ihn" zuzulassen oder zu kämpfen, zu besiegen? Kämpfe ich am Ende gegen mich selbst? Und, tue ich es nicht sowieso, egal wie ich mich entscheide?

Nicht mehr zwischen fremd und eigen unterscheiden zu können ist beunruhigend. Ich entscheide nicht mehr richtig und distanziere mich, mal wieder, von mir selbst.
30.8.08 09:34


de mes rêves



Ich kenne einen indianischen Krieger. Er ist mein Freund.
Wenn er nicht fort ist um zu kämpfen sondern hier bei uns ist, denkt keiner daran, dass er ein Krieger ist.
Ich bewundere ihn. Wenn er in meiner Nähe ist, möchte ich ihn anfassen und mich an ihn schmiegen. Aber obwohl er es ablehnt mich mit anderen Männern zu sehen schließt er es scheinbar ganz selbstverständlich aus mich zur Frau zu nehmen. Ich lasse mich schon gar nicht mit irgendjemandem ein, weil ich weiß, dass es ihm missfallen würde.
Ich habe eine große Auswahl, ich könnte mir wirklich einen aussuchen, aber er vermittelt mir, dass keiner der Männer würdig wäre. Wessen würdig? Seiner oder meiner?
Mein Freund steht über den Dingen und über ihnen. Er ist anders als die Männer in meinem Clan. Er hat langes, schwarzes Haar und ist größer und stärker als die anderen. Auch in seiner Art unterscheidet er sich von ihnen. Keiner ist so exakt, keiner so weise. Obwohl er brutale Kämpfe führt und Schlachten schlägt, strahlt er Ruhe aus. Er ist unheimlich diszipliniert, seine Worte und Taten sind stets bedacht. Er nimmt sich stets zurück, ohne sich selbst in den Schatten zu stellen.
Wir sind zwar eng befreundet, keiner im Dorf kennt ihn so gut wie ich, aber unsere Beziehung ist trotzdem sehr distanziert. Er lässt es nicht zu, dass wir uns zu nahe kommen und gleichzeitig nicht, dass wir uns voneinander entfernen.
Ich sehne mich nach seiner Zuneigung und weiß im selben Moment, dass es vergebens ist, höre aber nicht auf zu hoffen. Daraufhin tue ich es ihm gleich und schließe alle anderen Männer für mich aus. Komisch. Dabei weiß ich doch, dass ich ihn gar nicht haben kann.
Eines Tages muss er wieder weg um irgendwo zu kämpfen. Die Tage der Freundschaft vor der Abreise sind inniger denn je. Jedoch schlägt er in letzter Sekunde jeden weiterführenden Gedanken entzwei und geht fort.
Ich bin wütend und mache mir Vorwürfe.
Ich weiß, dass die Vorwürfe ihm gelten sollten. Wieso will er nicht, dass ich glücklich bin? Wieso enthält er mich den anderen vor?
Schließlich bin ich es Leid.
Als ein junger Mann ins Dorf zieht den ich von früher kenne wage ich einen Versuch. Fabian war früher unnahbar für mich, er hat mich nicht sonderlich beachtet. Über die Jahre bin ich älter geworden, doch er hat sich kaum verändert, ich sehe mich größer als ihn und er wirkt sehr jung gegen mich. Dieser Umstand wundert mich doch ich sehe davon ab und gewinne ihn für mich. Die anderen Frauen waren froh, dass ich mich nicht für ihre Männer interessiert habe, jetzt sind sie neidisch und argwöhnisch. Jedes Mal, wenn es zu einer Berührung zwischen mir und Fabian kommt, fährt es durch mich durch und mein Freund erscheint in meinem Geist, als würde er mein Tun überwachen. Ich versuche darauf keine Rücksicht zu nehmen und führe meine Liebschaft mit Fabian fort. Wir kommen uns nahe, dennnoch verschwinden die Gedanken an meinen tapferen Freund nicht. Immer wenn ich bei Fabian bin, bin ich schwermütig und fühle Argwohn und Verachtung.
Die Wochen vergehen. Mittlerweile habe auch ich das Gefühl, dass Fabian mir nicht gewachsen ist. Er ist ein Kind und versteht nicht. Soll er auch nicht. Während ich gedanklich schon um Ausreden meinem Kriegerfreund gegenüber ringe, zwinge ich mich dazu Fabian zu halten und versuche mit lächerlicher Tüchtigkeit die Beziehung zu und mit ihm zu genießen.

An dem Tag an dem mein guter Freund aus den Kämpfen zurückkehrt sieht er mich und Fabian. Ich fühle Enttäuschung. Ohne etwas zu tun lässt er mich spüren, wie enttäuscht ich von mir sein sollte. Aber von außen sieht man nicht, dass es ihm etwas ausmacht.
Ich habe ihm nie Treue geschworen, wir waren nicht einmal ein Paar, aber er gibt mir das Gefühl ihn betrogen zu haben und seine Blicke sind voll stillen Vorwurfs.
Ich kann nicht mehr und gerate in Raserei, ich wende mich von meinem Liebhaber ab und stürze zu meinem Krieger.
Für alle anderen sieht alles ruhig und normal aus. Auch ich sehe ich ruhig aus und stehe vor ihm, aber vor meinem inneren Auge sehe ich mich um sein Bein schlingend, bettelnd und um Luft ringend vor ihm liegen.
Aber er hört meine Entschuldigungen, meine Ausreden nicht. Er behandelt mich mit Gleichgültigkeit und nichts von meiner Verzweiflung lässt ihn auch nur mit der Wimper zucken. Er bleibt hart und ich fühle mich verloren.
11.1.08 18:26


im Schlaf



"Sind wir jetzt wieder zusammen?", sagte er, halb fragend, halb herausfordernd.
"Nein.", sagte sie bestimmt, als ob es für sie keine andere Antwort gäbe. Doch im Inneren war sie zittrig und hatte Angst zu unterliegen.
Sie hatte ihn doch geküsst, oder? Sie hatte ihn gestreichelt. Sich küssen und streicheln lassen, alles ganz vorsichtig und mit Vorbehalt, wenn man so will, so, als dass es auch nicht hätte geschehen sein können. Niemand würde später mit Sicherheit sagen können, dass etwas passiert sei.
Der Abend lag unter dem Deckmantel des Schweigens. Er würde ihm nichts erzählen. Aber könnte sie das auch?
Schon seit ein paar Wochen spielte er mit ihr und forderte sie heraus. Sie wollte nicht zu ihm zurück, aber sie konnte sich nicht wehren.
Sobald sie schlief und anfing zu träumen, hatte er alles in seiner Hand. Er war dann da, er war nett, er war zart. Er war so wie sie ihn damals gesehen hatte. Er behandelte sie so wie sie es sich damals gewünscht hatte. Aber jetzt wollte sie das doch nicht mehr, sehnte sich nicht mehr danach.
Ihr neuer Freund gab ihr alles was sie brauchte. Das erste Mal überhaupt sehnte sie sich nach Dingen, deren sein oder nicht-sein sie zumindst teilweise bestimmen konnte. Sie war furchtbar glücklich mit ihm und weinte fast jeden Tag, weil sie nicht bei ihm sein konnte; manchmal einfach, weil sie nicht bei ihm war und nicht neben ihm schlafen durfte, manchmal weil sie sein Bild anschaute und er ihr so sehr fehlte, ihr aber bewusst war wie froh sie um ihn war.
War das dann nur eine Probe? Wenn sie wach war, dann wusste sie, dass er in Wirklichkeit ein anderer war als der von dem sie träumte, und wenn er einmal so gewesen sein sollte, spielte das jetzt auch keine Rolle mehr, außer, dass sie Recht gehabt hätte.
Wieso besuchte er sie Nachts in seinen Träumen? War plötzlich bereit ihr zu geben wonach sie sich so lange gesehnt hatte, was sie nun aber nicht mehr haben wollte und sich dagegen wehren musste.
Sie saß zwischen den Stühlen, nicht zwischen den Männern, das wusste sie genau.
Aber durfte sie die Träume genießen? Die Träume in denen sie von einem anderen geküsst wurde? Durfte sie das annehmen, im Traum? Vielleicht auch um von der Vergangenheit endlich losgelassen zu werden. Was, wenn sie sich einfach hingeben würde? Einfach keine Kraft mehr aufwendete? Keine Kraft mehr für Dinge, die nicht von Belangen waren. Das wäre es doch.
Richtig zufrieden war sie immer noch nicht, es brannte ihr so vieles auf der Seele. Doch versprach sie sich Besserung, wenn sie am Wochenende bei ihm sein und all die anderen Dinge klären konnte, die noch im Raum standen.
Ihr Leben hatte sich verändert. Manchmal kam sie sich größer und stärker vor als sie es früher war. Sie war ja auch älter geworden. Außerdem hatte er sie verändert.
14.11.07 08:58


hallo bea!



wollte mich mal melden.
Ich schreibe gerade einen Kommentar an dich und merke wie ich Sätze tippe die sehr klar sind, also, wieso dann nicht hier rein. Dann bin ich hier auch mal ein bisschen "up-to-date".

Mein Blog ist ziemlich still geworden,.. aber, wie du ja vielleicht weißt schreibe ich an zweien und es fällt mir schwer einzuordnen was in welchen gehört. Es ist viel passiert und weil ja bald die große Veränderung ins Haus steht bin ich drauf und dran noch einen weiteren zu eröffnen, oder einfach alle zusammen zu legen? Hach, ich weiß es nicht.
Ich merke nur wie ich beginne endlich über vieles zumindest mal drüber zu schauen, wenn auch nicht drüber hinweg zu kommen. Ich bin ziemlich feige. Ich kann mir das irgendwie nicht erlauben. Ich glaube, ich habe Angst etwas von mir zu verlieren, wenn ich zugebe, dass ich meine Vergangenheit nicht brauche und jetzt einfach alles anders passiert als ich es mir einmal vorgenommen hatte. Hrmpf.
Welch Dilemma.
Liebe Grüße.
14.8.07 01:01


Es ist eigentlich schon zu lange her...



Es ist eigentlich schon zu lange her um mein Herz zu berühren, dennoch denke ich sehr oft an dich und ich fange an etwas zu spüren.
In meiner Seele brennt ein tiefer Schmerz, Trauer, Enttäuschung über mich selbst, dass ich dich nicht mit dieser Leidenschaft gewürdigt habe, wie ich es eigentlich hätte machen sollen, alles würde ich geben, um dich noch einmal zu erleben, deine Stimme zu hören, dich zu spüren, doch weiß ich, es wird nie mehr so sein.
Vielleicht hast du mich schon längst vergessen, machst dir keine Gedanken, ich komme auch in deinem Traum schon lange nicht mehr vor, es ist so, als sei ich vor einiger Zeit für dich gestorben.
Hoffnung habe ich, dass du deine Gedanken nur verdrängt hast, für eine Weile, bis sie eines Tages anmutig und voller Stolz zurückkehren in deine Seele. Kann denn etwas, was so groß und heftig wie ein Wasserfall war, für alle Zeit verschwinden? Leider wird es wohl so sein, manchmal kommen mir die Tränen und mein Herz wird ganz schwer, was kann ich denn anderes machen, als an dich zu denken? Es ist ja nichts so schön wie die Erinnerung an die Zärtlichkeit deiner Berührungen und die Reine deiner Gedanken.
Die Liebe zu dir wird für alle Zeit ein Teil meines Lebens sein.

---

Das ist ganz schön lange her. Ich habe es nicht geschrieben. Ich finde es furchtbar romantisch und kitschig, zwischendrin wahr und schön. Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Ich weiß nur, dass ich es nicht weggeworfen habe.
18.6.07 12:00


"Die Liebe stirbt nie eines natürlichen Todes. Sie stirbt, weil wir das Versiegen ihrer Quelle nicht aufhalten, sie stirbt an Blindheit und Missverständnissen und Verrat. Sie stirbt an Müdigkeit. Sie siecht dahin, sie wird gebrechlich, aber sie stirbt nie einen natürlichen Tod. Jeder Liebende könnte des Mordes an seiner eigenen Liebe bezichtigt werden."
Anaïs Nin (1903-1977)
19.5.07 10:48


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