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Diary...oder worksen




april

ich habe eine neues Spielzeug, leider bin ich auch damit, mal wieder, nicht zufrieden.
Wie wird das, sollte ich mal Mutter werden?
"Was? Das mein Kind? Niemals, guck dir doch mal an wie das aussieht! Und das funktioniert ja nichtmal richtig, und! es quietscht." Oh mann.
Ich bin scheußlich.

Ich hab Launen, üble Launen. Aber was viel schlimmer ist, ist, dass ich sie überhaupt nicht im Griff habe.
Ich will schreien, Sachen kaputt machen, mich auspauern, tanzen, singen, brüllen und weinen. Zu allem fehlt mir das können oder die Kraft, also bleibt nur das Weinen und die Enttäuschung über mein Versagen über das Versagen von anderen.

"Du musst auch mal loslassen können und nachgeben"
"Aber ich darf doch nicht nachlässig werden"
"Das muss es doch nicht bedeuten"

Es war richtig, ihn anzurufen und mit ihm zu reden.
Ich glaube, er weiß wie es ist so unendlich traurig zu sein und er ist der einzige der nicht sagen wird "ich versteh dich". Er ist der, der übersieht, dass ich schwach bin und dass ich scheußlich bin und Sachen nicht kann. Ich kann weinen und mit ihm reden und er erzählt mir von Musik und davon was für neue Programme und Dinge er kennt. Das bedeutet nicht, dass er nicht hört wie traurig ich bin und wie zerissen und wie sehr mir mein Herz weh tut. Aber er ist stärker als ich, viel viel stärker und weiß, dass ich auch stark bin.

Die Musik, die jetzt durch meine Kopfhörer dringt und der Wein an dem ich nippe beruhigen mich, ich atme durch und muss Husten, weil ich noch nicht wieder ganz gesund bin. Ich bin so unendlich müde, ich habe einen Weg gefunden mich in 2 Minuten von abartig-müde-und-bunt in wach-und-glatt zu schminken.
Ich rede zu wenig, aber ich will gar nicht reden. Wieder zu schreiben, war einer der Besten Einfälle seit langem. Marshall ist super.

Ich sehe mich selber durch eine so rosarote Brille, so romantisch, ich finde mich trotzdem nicht mild und schutzlos, aber ich will behütet werden und geschützt. Ich will nicht vertrauen, das kann ich nicht. Immer mehr wird mir bewusst, wie wenig ich anderen vertraue und wie sehr ich unter die Lupe nehme, was andere tun. Ich bin ein großer Kritiker, aber kein großer Könner, vor allen Dingen kein Gönner.

Ich will nichts ankündigen, dass sich alles bessert, oder, dass ich JETZT anfange. Ich will nur wieder schreiben.
15.4.09 23:40
 


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