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Diary...oder worksen




ich kenne dich kaum



ich kenne dich kaum, doch vermisse ich dich.
Irgendetwas ist in mir losgerüttelt und will schreien und weinen.
Ich falle auch aus dem neuen Rahmen und setze unkontrolliert meine Reise fort. Wer weiß schon was geschehn wird.
Ich bin so müde und spüre Schmerz und Lust und Sehnsucht. Fleischeslust, Wut und Gier.
Ich lecke mir die Finger nach dir und weine, weil ich mich so sehe. Das Atmen fällt so schwer, seitdem die Last auf meinen Schultern und der Rest auf meiner Brust liegt.
Auch die immer getuschten Wimpern kann ich kaum offen halten.
ich kenne dich doch kaum.
Ich sitze im Wagen, starre ins Dunkel und singe schief mit was die CD im Autoradio spielt. Ich fühle mich irr und schwach und warte darauf bis einer kommt und das Wunderkind entdeckt, denn jeder will etwas Besonderes sein, sagt mein Freund. Er findet, dass keiner etwas Besonderes, sondern, dass vielmehr alle Menschen gleich wenig besonders sind. Ich denke, dass es immer egaler wird, was ein Mensch ist. Es gibt heute keine Universagenies mehr, sagt mein anderer Freund.
Ich sehe mich um und sehe nur noch Fachidioten und keiner von Ihnen kennt sich auch nur in seinem übergeordneten Teilthemengebiet aus, zu speziell, zu diefferenziert ist all der Menschen Wissen geworden.
Unsere kapitalistische Welt treibt ein Kollektiv an, das nur aus seinen verschiedenne Teilen bestehen kann.
ich vermisse dich.
7.2.10 19:11
 


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